40 Stylianos Schicho


Stylianos Schicho (*1977 in Wien) zählt zu den eindrucksvollsten Positionen der zeitgenössischen österreichischen Malerei. Nach der Matura studierte er zunächst zwei Jahre Rechtswissenschaften an der Universität Wien, bevor er ab 1998 seiner wahren Berufung folgte: Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst Wien, in der Meisterklasse von Wolfgang Herzig. Studienaufenthalte führten ihn unter anderem nach Leipzig, Kasachstan, in den Kaukasus und nach Miami.
Schichos großformatige Gemälde sind von beklemmender Aktualität: Sie kreisen um Wahrnehmung, Überwachung, digitale Kommunikation und soziale Isolation. Kameras, Smartphones und wachsame Blicke werden zu Symbolen einer Gesellschaft, in der jeder Beobachter zugleich Beobachteter ist. „Wer spioniert hier wen aus?“ – diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch sein expressiv-kraftvolles, farbintensives Werk, das internationale Kritiker als „eindrücklich“ feierten.
Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Grand Prix der 1. Danube Biennale und dem Walter Koschatzky Kunstpreis. Sie befinden sich heute in bedeutenden Sammlungen wie der Graphischen Sammlung Albertina, dem Leopold Museum Wien und der Sammlung der Stadt Wien (MUSA). 2026 ist Schicho zudem in der Ausstellung Im erweiterten Raum im Künstlerhaus Wien vertreten.
Aufrufpreis: 2.500 €
Stylianos Schicho online: Website │ Instagram │ Wikipedia │ Video